Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
 
 

Des Teufels General

Schauspiel von Carl Zuckmayer. Mit Gerd Silberbauer, Thorsten Nindel u. a.

Des Teufels General
Foto: Bernd Böhner

Ort
Hölderlinsaal

Veranstalter
Stadt Fellbach Kulturamt
70734 - Fellbach
Marktpkatz 1
Tel: 0711 5851-364

Termine
Do, 25.01.2018, 20:00 Uhr


Berlin im Herbst 1941: Luftwaffengeneral Harras, ein Kerl aus echtem Schrot und Korn und lebensfroher Frauenheld, verachtet das nationalsozialistische Regime und dient ihm dennoch aus Leidenschaft für die Fliegerei. Mit seiner Meinung hält er nicht hinter dem Berg, fühlt er sich doch in seiner Funktion unentbehrlich. Erst Sabotageakte an den von ihm freigegebenen Kampfflugzeugen bringen ihn in Schwierigkeiten. Er wird von der Gestapo inhaftiert, dann wieder freigelassen mit der Auflage, innerhalb von zehn Tagen die Schuldigen ausfindig zu machen. Als ihm sein engster Vertrauter, der Chefingenieur Oderbruch, gesteht, dass er – als Akt des Widerstands gegen den Wahnsinn des Hitler-Kriegs – die Sabotage verübt hat, ist Harras zum ersten Mal gezwungen, seine Rolle in der NSMaschinerie zu überdenken …
Mit seinem 1946 uraufgeführten Schauspiel um den ebenso charismatischen wie moralisch zwiespältigen Fliegergeneral gelang Carl Zuckmayer einer der größten deutschen Theatererfolge der Nachkriegszeit. Auch heute haben die in dem Stück verhandelten Themen – die Frage nach der politischen Verantwortung des Einzelnen oder das ethische Dilemma, ob legitimer Widerstand den Tod Unschuldiger rechtfertigt – nichts an
Relevanz verloren. Die Zeitlosigkeit des modernen Bühnenklassikers betont auch die hochgelobte, auf zahlreichen Gastspielen gefeierte  Inszenierung von Klaus Kusenberg, die auf vordergründige Nazisymbolik weitgehend verzichtet. Das erstklassige Ensemble wird angeführt von dem bekannten Theater- und Fernsehdarsteller Gerd Silberbauer („SOKO 5113“), der mit seinem intensiven, facettenreichen Spiel die Ambivalenz der Titelfigur eindrucksvoll herausarbeitet.

„Stück, Schauspieler, Bühne, Regie – alles stimmte bei dieser Inszenierung“, schreibt die Presse. „Bewegt und ergriffen spendete das Publikum minutenlang Applaus für einen großartigen Theaterabend.“

Tickets:

Tickets sind im i-Punkt Fellbach und bei easyticket erhältlich.

Schwabenlandhalle Fellbach | Tainer Straße 7 | D-70734 Fellbach | Tel.: 0711 57561-0 | Fax: 0711 57561-11 | info@schwabenlandhalle.de