Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
 
 

Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin

Umjubelt, verjagt und vergessen. Schauspiel mit Musik von Dirk Heidecke mit Jörg Schüttauf, Susanne Bard und Jens-Uwe Günther (Klavier), Regie: Klaus Noack – S-Miete

Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin
Bo Lahola

Ort
Hölderlinsaal

Veranstalter
Stadt Fellbach - Kulturamt
70734 - Fellbach
Marktplatz 1

Termine
So, 26.01.2020, 19:00 Uhr


 Budapest, Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham (1892 – 1960) lesen sich so bunt und vielfältig wie die Schauplätze seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 1930er Jahre die Bühnen Europas eroberte. Doch das Leben des genialen Künstlers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verwandelte es sich in eine Tragödie. Als ungarischer Jude ist er in Deutschland zunehmenden Repressalien ausgesetzt und flüchtet schließlich in die USA. Eben noch umjubelt, verlässt ihn im Exil der Verstand und er lebt in psychiatrischer Obhut. Seine zahlreichen unveröffentlichten Kompositionen, die er daheim seinem Chauffeur anvertraut hatte, veräußert dieser an reiche
Deutsche, die sich damit einen Namen erkaufen. Paul Abraham stirbt in Armut.
Mit vielen seiner wunderbaren Melodien lässt das musikalische Schauspiel von Dirk Heidicke das bewegte Leben
eines schillernden Stars der Operettenwelt lebendig werden, dessen Werke lange in Vergessenheit geraten waren und
erst in den letzten Jahren in Deutschland eine späte Wiedergeburt erfahren. In Fellbach ist das Stück am Vorabend des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus zu sehen: Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal.
Mit eindringlichem Spiel verleiht der bekannte Film- und Fernsehdarsteller Jörg Schüttauf („Tatort“, „Der Fahnder“) der
Figur des Paul Abraham fesselnde Präsenz. Enorme Wandlungsfähigkeit und großes gesangliches Können beweist
Susanne Bard in den verschiedenen weiblichen Rollen. Versierter Begleiter am Klavier ist Jens-Uwe Günther.
„Es dauert etwas, bis sich das Publikum gefangen hat und mit Klatschen beginnt, das letztlich zu stürmischem Applaus aufbraust. Was für ein Abend! Welch eine Inszenierung!“, schreibt die Presse.

Einlass 18 Uhr.

VVK-Stellen:
i-Punkt Fellbach · Marktplatz 7 · 70734 Fellbach
Tel. 0711/58 00 58 · E-Mail: i-punkt@schwabenlandhalle.de
Mo–Mi, Fr 9.30–18.30 Uhr, Do 9.30–19 Uhr, Sa 9.30–14 Uhr

sowie an allen easyticket-Service-Stellen
Tel. 0711/255 55 55; www.easyticket.de

Der Kartenverkauf startet am Samstag, 6. Juli 2019.

Schwabenlandhalle Fellbach | Guntram-Palm-Platz 1 | D-70734 Fellbach | Tel.: 0711 57561-0 | Fax: 0711 57561-11 | info@schwabenlandhalle.de