Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Straß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Fotografie Dietmar Strauß, Besigheim
Foto: Peter D. Hartung
Foto: Peter D. Hartung
 
 

FAUST - Der Tragödie erster Teil

Goethes „Faust“ gilt als eines der bedeutendsten und meistzitierten Werke der deutschen Literatur. Das Drama greift die vielfach beschriebene Geschichte des historischen Dr. Faustus auf. Goethe begann die Arbeit am „Urfaust“ um 1770, angeregt von dem Prozess gegen die Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt. Daher steht die Liebestragödie um Gretchen im Vordergrund. 1788 entstand „Faust. Ein Fragment“, in dem neben der Gretchen-Handlung die Tragödie des zweifelnden Wissenschaftlers sichtbar wird.

FAUST - Der Tragödie erster Teil
© LTT/Tobias Metz

Ort
Hölderlinsaal

Veranstalter
Stadt Fellbach - Kulturamt
70734 - Fellbach
Marktplatz 1
Tel: 0711 5851-364

Termine
Do, 21.02.2019, 20:00 Uhr


Als „Faust. Eine Tragödie“ wurde 1808 die endgültige Fassung gedruckt. Aus der Geschichte um ein unglücklich gemachtes Mädchen und einen scheiternden Wissenschaftler war ein ganzes Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle geworden. Die „Faust“- Tragödie ist einer der bleibenden Versuche, die Welt mit den Mitteln des Theaters zu verstehen. Sie ist auch Goethes Lebenswerk, denn die Fortsetzung der Tragödie, den „Faust II“, hat er erst 1831 vollendet. Reflexionen über Geschichte, Politik, Religion und Philosophie sind in das Stück ebenso eingeflossen wie das Ausloten der menschlichen Seele in all ihren Schattierungen.
Alles hat Faust versucht: Er hat Bücher gewälzt, Geister beschworen und mit Selbstmordgedanken gespielt. Die Grenzen des eigenen Denkens und die Beschränktheit seiner Mitarbeiter bringen ihn zur Verzweiflung. Da kommt Mephisto gerade recht, der ihm die Erfüllung aller Wünsche verspricht. Zögernd lässt sich Faust auf den Teufelspakt ein, der ihm im Verlauf des Stücks ekstatische Erfahrungen und sinnliche Erfüllung sichert, aber letztlich das Verhängnis bringt. Denn auf der Suche nach Genuss und Lust, nach Selbstverwirklichung und Selbstbefreiung bleiben nicht nur die anderen auf der Strecke, sondern auch Liebe und Selbstachtung. Somit ist Faust ganz modern: ein rücksichtsloser Optimierer.

Hinweis: Theater im Gespräch um 19.15 Uhr mit Robert Seethaler (ein Dramaturg des Landestheater Tübingen).

Einzelheiten zum Begleitprogramm werden rechtzeitig bekannt gegeben. Der Eintritt ist für die Theaterbesucher kostenfrei.


Einlass 18.45 Uhr

Einzeltickets ab 7. Juli im i-Punkt erhältlich oder easyticket.  

Schwabenlandhalle Fellbach | Guntram-Palm-Platz 1 | D-70734 Fellbach | Tel.: 0711 57561-0 | Fax: 0711 57561-11 | info@schwabenlandhalle.de